Es ist mal wieder soweit!
Arbeitseinsatz auf dem HUNDEPLATZ in der Revaler Str. am Sa, 01.07.2017 von 12:00 bis 18:00 Uhr.
Wir haben Strom, Werkzeuge, Kaffee, Muffins, gute Laune und Tatendrang!
Kommt zahlreich – Freiwillige vor!
Auf der Tagesordnung steht u.a. das Reparieren von Sitzgelegenheiten und Spielgeräten, ein Zauncheck, das Zugraben von Buddellöchern usw.
Bei Fragen, Ideen und Anregungen wendet euch bitte an info@hundefreundeberlin.de
Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung, gerne auch als Spende Bankdaten findet ihr auf dieser Webseite unter der Rubrik: VEREIN

Ach so, während der Aufräumarbeiten ist aus Sicherheitsgründen das Betreten des Platzes AUSSCHLIEßLICH für Helfer*innen und ihre Hunde gestattet!!!!

 

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In Berlin, eine Stadt mit einer enorm hohen Hundedichte, wird artgerechte Haltung immer schwieriger.

Deshalb sind angemessene Hundeplätze und -auslaufgebiete, auf denen die Tiere frei – also ohne Leine – sozialisiert, trainiert und durch Hundesozialkontakte erzogen werden können, immer wichtiger.

Hundefreunde Berlin e.V. bemüht sich um die Schaffung solcher Flächen, damit Hundehalter_innen den tierschutzrechtlichen Bestimmungen gerecht werden können.

Unfälle durch Hunde, die eben nicht artgerecht gehalten werden, können nur dadurch vermieden werden.

Des Weiteren soll unsere Arbeit dazu beitragen, dass sich das Verhältnis zwischen Menschen mit und ohne Hund im Kiez entspannt, sich das Spannungsfeld endlich entschärft und ein friedliches Miteinander möglich ist.

Gemeinsam mit dem Verein Stadt und Hund organisieren wir die Verteilung von Hundekottüten und hoffen, dass dadurch weniger Straßen, Grünanlagen und Plätze verkotet werden.

Wir liefern Rat und Tat rund um den Hund und Hundehaltung in der Stadt, um Besitzer_innen ihre Verantwortung gegenüber ihren Vierbeinern und ihrer zweibeinigen Umwelt bewusst zu machen.

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Pressemitteilung, Berlin 15.07.2016

 

Letzter Freiraum Friedrichshains fällt Investoren zum Opfer

Mahnwache am So, 17.07. um 16 Uhr

Start: Ecke Liebigstr/Rigaer Str., Dorfplatz

Ende: Brache Ecke Thaerstr./Hermann-Blankenstein-Straße

 

Der schönste Ort Berlins, ein Freiraum, wo wir gemeinsam mit unseren Freund*innen und Hunden abhängen und picknicken konnten ohne jemanden zu stören wird nun Opfer von Investoren. Er muss neuen Eigentumswohnungen weichen. Er war der einzige Hundeplatz im Kiez“ beklagt Sophie Schwab, Vorstand Hundefreunde Berlin e. V.

Um Abschied zu nehmen und erneut die schlechte Berliner Stadtentwicklungspolitik anzuprangern, laden die Veranstalterinnen am 17.07. um 16 Uhr zu einer Mahnwache ein.

Im Zuge der neoliberalen Stadtpolitik der letzten Jahre und der damit einhergehenden Privatisierung aller frei verfügbaren Flächen, spitzen sich einige Konflikte zu. „Gerade Menschen mit Hund werden alltäglich angefeindet und aus den Parks verdrängt. Deshalb war die Brachfläche ein wichtiger Ort. Hier konnten wir uns wohlfühlen und mal etwas freier sein als woanders“ stellt Charlotte M., Anwohnerin des Friedrichshainer Nordkiez’ fest.

Die Situation um die Brache reiht sich ein in die voranschreitende Welle der Privatisierung. Die Teilräumung der Rigaer 94 sowie die Bebauung mit Luxuseigentumswohnungen der Brache Liebigstraße sind symptomatisch für diese Politik, die seit Jahren in Berlin vonstatten geht. Dies hat zur Folge, dass nicht nur Hundehalter*innen von Brachflächen verdrängt werden sondern auch Menschen aus ihrem Kiez.

Um die Brachfläche Ecke Thaerstr./Hermann-Blankenstein-Straße haben sich viele Menschen lange bemüht. Zuletzt der Verein Hundefreunde Berlin, der versuchte dort eine Nutzungsgenehmigung zu erreichen. „Unsere Versuche eine Genehmigung für die Fläche zu verhandeln, wurden allerdings vom Liegenschaftsfonds Berlin abgewehrt. Und weder das Bezirksamt Friedrichshain noch das Bezirksamt Pankow haben uns bei dem Vorhaben mehr Hundeplätze zu schaffen unterstützt“ erzählt Schwab weiter. „Es sollte ein Platz für alle werden, insbesondere für Menschen mit Hund, die von sämtlichen Grünanlagen im Umkreis verdrängt werden. Im Südkiez Friedrichshains beispielsweise sind auf fast keiner Grünfläche mehr Hunde erlaubt.“ berichtet Charlotte M.

Früher war das Gelände Teil eines großen Schlachthofs. Dieser gab 1991 seinen Betrieb auf. Seither wird die Brachfläche von Anwohner*innen des Bezirkes als Park, Hundeplatz und Veranstaltungsort genutzt. Dort leben seit vielen Jahren im Sommer auch einige Menschen, weil der Wohnraum in Berlin für sie unbezahlbar geworden ist.

Der Liegenschaftsfonds Berlin verwaltete das Grundstück Ecke Thaerstraße bis zu seinem Verkauf, ließ aber keine Zwischennutzung zu. Die Nutzer*innen der Brachfläche waren somit gezwungen das Gelände illegal zu betreten.

2011 kam es zu mehreren Platzverweisen durch die Polizei unter der Androhung von Anzeigen wegen Hausfriedensbruch. Nach einer Kundgebung im März 2012 schien aber eine stillschweigende Abmachung mit der Politik zu bestehen, denn die Brachfläche konnte genutzt werden ohne dass die Polizei einschritt.

 

Wir waren leider erfolglos: Berlin hat ein neues Hundegesetz

Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat in seiner Sitzung am 23. Juni 2016 das neue Hundegesetz beschlossen.

Das Gesetz tritt in Kraft am Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin (in ca. zwei Wochen). Zum Gesetz wird es aber zwei Rechtsverordnungen geben, eine regelt die sogenannte Rasseliste, die zweite (umfangreichere) die Bestimmungen zum Sachkundenachweis, Aufbau Hunderegister, etc.
Beide Rechtsverordnungen sind in Abstimmung mit den Bezirken, anderen Senatsverwaltungen und zum Teil mit der Datenschutzbeauftragten zu verfassen. Dies geschieht derzeit.
Bis zu deren Inkrafttreten gelten bestimmte Regelungen des „alten“ Hundegesetztes weiter (z.B. gilt die Rasseliste nach dem „alten“ HundeG bis zum Inkrafttreten der neuen Rasseliste, jedoch spätestens bis zum 31.12.2016, fort).
Im Folgenden haben wir Ihnen die wesentlichen Änderungen im Vergleich zum bisherigen Hundegesetz sowie den jeweils voraussichtlichen Zeitpunkt des Inkrafttretens zusammengestellt.

 

Der Entwurf des neuen Berliner Hundegesetzes

Berlin, 23.05.2016

Sehr geehrte Mitglieder des Abgeordnetenhauses Berlin,

durch die Presse haben wir erfahren, dass der mittlerweile zweite Entwurf zum neuen Hundegesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll. In dieser Form sollten Sie dem Gesetzentwurf nicht zustimmen, weshalb möchten wir Ihnen hier kurz darlegen:
Wir alle wollen, dass das neue Hundegesetz erfolgreich wird. Dass sich alle Menschen – mit und ohne Hund – davon angesprochen fühlen und sich in letzter Konsequenz dann auch alle Hundehalter_innen an dessen Regelungen halten. Dies ist notwendig für einen Erfolg. Mit der derzeitigen Fassung des Gesetzentwurfes wird dies nicht gelingen.
Zwar war es sehr zu begrüßen, dass versucht wurde ein paar Mängel und Defizite des ersten Gesetzentwurfs zu beseitigen, aber dies ist nicht in ausreichendem Maße gelungen. Auch wenn es erfreulich ist, dass das Thema Hundeauslaufmöglichkeiten aufgenommen wurde, so bestehen weiterhin größte Bedenken.

1.) Das Thema Hundeauslaufmöglichkeiten scheint nach wie vor nur sehr unbefriedigend im neuen Gesetzentwurf aufgenommen worden zu sein. Lt. verschiedenen Presseartikeln dürfen die Bezirke in eigener Zuständigkeit entscheiden, wo sie Hundeauslaufgebiete einrichten wollen und wo Hunde grundsätzlich nicht ausgeführt werden dürfen. Leider ist es bereits häufige Praxis, in den Bezirken hundefreie Zonen bzw. ganze Parks, in denen Hunde verboten werden, auszuweisen. Im Süden Friedrichshains beispielsweise dürfen Hunde mittlerweile auf fast gar keine Grünanlagen mehr mitgenommen werden. Wenn nun die Bezirke weitere Eingriffsmöglichkeiten erhalten, befürchten wir, dass diese Praxis immer weiter Raum greift. Damit werden ausschließlich Partikularinteressen verfolgt und Hundehalter_innen ausgegrenzt. Außerdem wird das Problem lediglich auf die Bezirke abgewälzt, anstatt endlich für das Land Berlin insgesamt einheitlich geltende Regelungen zu treffen.
Der Verein Hundefreunde Berlin fordert deshalb, dass den Bezirken diese Kompetenz aberkannt wird und allein das Land Berlin dafür zuständig ist, mehr Hundefreilaufmöglichkeiten auszuweisen und nötigenfalls die Bezirke anzuweisen, dies zu tun. Anderenfalls entwickelt sich ein großer Fleckenteppich unterschiedlicher Handhabungen und es kommt zu weiterem so genannten Hundetourismus, von dem wir ja in Zehlendorf sehen, wohin dieser führen kann. Der Großteil der Bevölkerung sind Menschen, die entweder kein Problem mit Hunden haben oder sogar selbst einen besitzen. Dieser großen Gruppe von Menschen muss endlich Rechnung getragen werden. Ganz zu schweigen von den vielen Familien mit Hund. Geschätzt leben in 100.000 Berliner Haushalten Hunde mit Kindern unter 15 Jahren zusammen. Deshalb dürfen diese neu zu schaffenden Hundeauslaufgebiete auch keine kleinen Hundeplätze sein, die in kürzester Zeit zu Sandplätzen mutieren und eher an dreckige Käfige als an Erholungsflächen erinnern. Alle Berliner_innen haben einen Anspruch auf die Grünanlagen ob mit oder ohne Hund. Deshalb muss es dort in gleichen Teilen Gebiete geben, wo Hunde auch ohne Leine laufen dürfen und solche wo weiterhin Leinenzwang besteht. In letzteren Bereichen kann es ja dann zusätzlich Flächen geben, wo gar keine Hunde erlaubt sind. Nur so wird verhindert, dass weiterhin die vielen Familien mit Hund und alle weiteren verantwortungsbewussten Hundehalter_innen mit sozialverträglichen Hunden ausgeschlossen und wie Bürger_innen zweiter Klasse behandelt werden.

2.) Die Einführung einer generellen Leinenpflicht lehnen wir nach wie vor ganz entschieden ab. Durch einen solchen Schritt wäre mit zu vielen negativen Konsequenzen zu rechnen. Nicht nur die Konflikte von Menschen mit und ohne Hund würden sich dadurch verschärfen, sondern auch die Konflikte von Hunden untereinander. Als hoch soziale Tiere benötigen Hunde dringend ausreichenden Sozialkontakt. Hierzu zählt nicht nur der Kontakt zu Menschen, sondern auch der Kontakt zu Artgenossen, der durch einen generellen Leinenzwang verhindert würde. Nur im freien Auslauf mit Artgenossen kann normales Sozialverhalten erlernt und praktiziert werden. Auch schränkt eine Leinenpflicht den Hund sowohl in seinem Bewegungs- und Erkundungsverhalten, als auch in der unverzichtbaren Möglichkeit zu freiem Kontakt mit Artgenossen stark ein. Beides wirkt sich negativ auf das Sozialverhalten des Hundes aus. Auch Beißvorfälle unter Hunden werden durch ein ständiges Anleinen befördert. So wird ein ängstlicher Hund beispielsweise an einem „Ausweichen“ (Flucht) gehindert, da der Radius der Leine dieses nicht zulässt und wird auf Dauer höchstwahrscheinlich angstaggressiv reagieren. Aus diesen Gründen verstößt der generelle Leinenzwang prinzipiell gegen das Tierschutzgesetz. Überall dort, wo er in Deutschland bisher eingeführt werden sollte, wurde er von Gerichten für unwirksam erklärt, wenn keine angemessenen Auslaufmöglichkeiten in ausreichender Zahl zur Verfügung gestellt wurden.

3.) Die Pflicht Hundekottüten mitzuführen ist nur für jene Menschen von Vorteil, welche die Hinterlassenschaften ihres Hundes nicht beseitigen. Denen kommt die neue Regelung jetzt entgegen, weil diese Leute jetzt ganz einfach alibimäßig Hundekottüten in die Tasche stecken können, ohne auch nur daran denken zu müssen, den Kot ihres Tieres tatsächlich zu beseitigen. Verantwortungsbewusste Hundehalter_innen jedoch, und das ist die große Mehrheit, begehen u.U. durch diese Verordnung plötzlich eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie beispielsweise vor ihrer Haustür nach einem langen Spaziergang kontrolliert werden und keine Beutel mehr bei sich haben, weil alle unterwegs verbraucht wurden. Diese Tütenpflicht sehen wir als untauglichen Versuch an, bestimmte Menschen zu beruhigen. Nutzen wird sie nichts. Wenn man dem Problem wirklich gerecht werden will, müsste man das Bußgeld für die Nichtbefolgung der „Verpflichtung zur unverzüglichen Beseitigung des Hundekots“ beispielsweise auf bis zu EUR 100,- oder höher hoch setzen. Diese Summe schreckt ab, EUR 15,- jedoch nicht.

4.) Hundeführerschein (HFS) Wenn Sie aus Gründen des Tierschutzes den sogenannten Hundeführerschein einführen wollen, muss der dann auch von Hundehalter_innen kleiner Rassen absolviert werden. Auch kleine Hunde haben das Recht auf Halter_innen, die sich mit artgerechter Haltung auseinandergesetzt haben. Darüber hinaus, müssten Sie mit der Einführung des HFS verbundenen bürokratischen Aufwand minimieren und sicherstellen, dass er finanzierbar bleibt, damit Transferleistungsempfänger_innen und Geringverdienende nicht ausgeschlossen werden. Auch regen wir an, dass der HFS nicht ausschließlich für das geprüfte Hund-Mensch-Team gelten soll. Hundehalter_innen die mit ihrem Hund den HFS bestanden haben, sollen berechtigt sein, die Hunde anderer Halter_innen, die den HFS ebenso absolviert und bestanden haben, ebenfalls ohne Leine auszuführen. Oder gilt die Regelung des ersten Gesetzentwurfs nun nicht mehr, dass durch Bestehen des HFS Leinenfreiheit auf Gehwegen gewährt wir? Hierüber wurde in der Presse leider nicht berichtet.

Wir alle wollen, dass das neue Hundegesetz erfolgreich wird. Dass sich alle Menschen – mit und ohne Hund – davon angesprochen fühlen und sich in letzter Konsequenz dann auch alle Hundehalter_innen an dessen Regelungen halten. Dies ist notwendig für einen Erfolg.
Mit der derzeitigen Fassung des Gesetzentwurfes wird dies nicht gelingen. Ein friedliches und respektvolles Miteinander in Berlin ist uns wichtig. Ihnen mit Sicherheit auch. Also stimmen Sie gegen den Entwurf ab.

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Nach mehrjähriger Sondierung hat der Berliner Senat im Februar 2015 ein neues Hundegesetz für Berlin zur Abstimmung freigegeben. Die AG Berliner Hundegesetz wehrt sich gegen die im Gesetz geplanten Neuregelungen. Um geschlossen gegen die Umsetzung des Gesetzvorhabens vorzugehen hat sich die AG Hundegesetz Berlin gegründet. Gemeinsam mit der Initiative Berliner Schnauzen, dem Bündnis verantwortungsvoller HundehalterInnen (BVHH) und der Erna-Graff-Stiftung werden wir aktive Aufklärungsarbeit leisten und uns zur Wehr setzen. Die Erna-Graff-Stiftung hatte bereits in einer Presseerklärung vom 18. Februar angekündigt, dass wir das Gesetz nötigenfalls auch gerichtlich anfechten werden, falls es in der aktuellen Form beschlossen werden sollte.

Unsere Hauptkritikpunkte zum geplanten Hundegesetz haben wir für Sie im Folgenden aufgeführt.

Rasselisten

Die Rasselisten werden von zehn auf fünf Hunde reduziert. Weiterhin als „gefährliche Rassen“ gelten: Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Bullterrier und Tosa Inu.

Die Position der AG Hundegesetz: Die Aggressivität von Hunden hat nichts mit der Rasse zu tun. Die AG positioniert sich klar gegen sog. Rasselisten.

Leinenzwang

LeinenzwangGrundsätzlich sollen alle Hunde an der Leine geführt werden. Ausnahmen gibt es in den 14 Hundeauslaufgebieten Berlins.

Die Position der AG Hundegesetz: Die Auslaufgebiete verteilen sich auf nur sechs Berliner Bezirke. Für viele Hundehalter ist daher eine Anfahrt notwendig, weil die Gebiete fußläufig nicht zu erreichen sind. Das neue Hundegesetz setzt also Mobilität bei den Haltern voraus. Wer für die Haltung des Hundes einen Sachkundenachweis (Hundeführerschein) vorzeigen kann, darf auch ihn auch auf Gehwegen ohne Leine laufen lassen. Unklar ist allerdings welche Prüfungen dieser Nachweis beinhalten soll und welche Kosten dem Halter dafür entstehen. Gerade sozial Schwächere werden hier erheblich benachteiligt und müssen unter Umständen auf den Nachweis verzichten. Das führt dazu, dass diese Hunde dann nur noch an der Leine laufen dürfen. Eine genereller Leinenzwangt führt zu Verhaltensstörungen bei den Tieren, stellt auch Dr. Dorothea Döring fest.

 

 

Am Mi, 18.11.15 tagte zum Gesetzentwurf der Rechtsausschuss des Berliner Senats. Zwei Mitglieder der AG nahmen teil und hielten einen Vortrag. Im Anschluss schrieb einer der beiden folgenden Beitrag: Es weht ein eisiger Wind

 

Weil so häufig nachgefragt wird:

20.11.2014

Offiziell haben wir die Übereinkunft mit dem Bezirk Pankow getroffen, dass es möglich wäre einen Hundeplatz auf dem Blankensteinpark einzurichten. ABER die Kosten für den Zaun müssen wir tragen. Mittlerweile ist die Summe des Kostenvoranschlages sogar noch einmal gestiegen: 30 000 €. Irgendein Zaun darf es nämlich nicht sein ;-)

Solange das Geld nicht aufgetrieben wird, wird es wohl KEINEN Hundeplatz im Blankensteinpark gebenHier der Link zu einem Artikel, der die Diskussion und die Bemühungen mit dem Bezirk einigermaßen korrekt zusammenfasst…

 

Stand der Dinge Blankensteinpark

05.10.2013

Es geht nichts mehr voran… Es wird ja nicht mal mehr mit uns gesprochen. Auf unsere Mails an BzStR Kirchner kam nie eine Antwort.  Es scheint also, dass wir nur diese Wahl haben:  20.000€ für einen Zaun bezahlen, um dann nur für EIN Jahr die Erlaubnis zu bekommen, einen Hundeauslaufplatz auf dem Blankensteinpark zu pflegen. Was danach aus dem Gelände wird, verrät uns niemand. Wir haben die Elterninitiative der KlaxKita um weitere Unterstüzung gebeten, da wir ja mit denen gemeinsam damals die Unterschriftenaktion bzw. -Übergabe organisiert haben, aber die haben sich leider auch nicht mehr gemeldet… Und mit so wenig Unterstützung sieht die Umsetzung dieses Vorhabens gerade eher schwierig aus.

 

22.6.2013

Entschuldigt bitte, dass wir euch so lang auf die Folter gespannt haben. Nach dem Termin mit BzStR Kirchner im März, wurde uns mitgeteilt, dass wir keinen richtigen Pachtvertrag mit dem Grünflächenamt vereinbaren dürfen. Wir bekommen nur eine Sondernutzungserlaubnis, die 12 Monate dauert und danach muss dann neu verhandelt werden. Diese Sondernutzungserlaubnis verbietet das (An)Bauen von Pflanzen und Gerätschaften wie Agilitygeräten! Dazu kommt, dass wir den Zaun auch noch vollständig selbst bezahlen sollen.

Hier der Kostenvoranschlag

Ach ja und wir bekommen nicht mehr die ursprünglich ausgemachte Fläche sondern nur noch diese

 

Nach dem sie uns den Kostenvoranschlag aber nicht den Entwurf des Sondernutzungsvertrages zukommen ließen, fragte ich nach einem neuen Termin bei dem wir über folgende Kriterien nochmal ausführlich diskutieren müssen:

  • Dauer der Nutzungserlaubnis
  • Art des Zauns, die die Kosten beeinflusst (Warum nicht einfach Maschendraht  statt dieses teuere Material)
  • wem gehört der Zaun? also könnten wir evtl den Zaun nach der Nutzungserlaubnis wieder verkaufen
  • Kostenbeteiligung des Bezirksamt

Es kam noch keine Antwort und das ist jetzt zwei Monate her!

Zwischendurch habe ich Herrn Kirchner mal getroffen und er fragte nur, was denn jetzt sei. Darauf hin habe ich ihn auf die Antworten in o.g. Email angesprochen und er meinte nur, dass das Leben hart sei … Was auch immer das heißen soll… Er erwähnte aber noch etwas von einer Spende, die evlt zu Teilen für unsere Zwecke verwendet werden könnte. Aber er nannte keine Summe oder wann da was passieren würde…

Wir warten also immer noch auf eine “richtige” Reaktion.  Wenn demnächst nichts kommt, dann werden wir weitere Schritte unternehmen!

 

Verhandlungen um Hundeplatz im Blankensteinpark gehen endlich weiter!!!

Am 20. März 2013 haben wir den nächsten Termin mit BzStR Kirchner. Wir werden den von uns vorgelegten Vertrag diskutieren! Dann mal gucken, wie es weiter geht. Drückt uns die Daumen!

Weitere Infos über unsere Aktionen und Aktivitäten findet ihr unter der Rubrik “Verein” in unserem Archiv!